Last update 03.11.1998
Copyright Frank Maraite 1998
GeoCAD-R
E.2.1.7c.1
Linien aus Flächenberechnung 
Zweck Erzeugt eine DXF-Datei mit Linienverbindungen, die sich aus vorhandenen Flächenberechnungen ableiten. 

Doppelte Linien werden automatisch eleminiert. Die Layerbelegung richtet sich nach den Eintragungen Folie-OSKA der Systemtabellen.

Neben der Flächenbezeichnung, z.B. Flurstück, werden weitere Daten als Text ausgegeben: Fläche, gerechnete Spannmaße, gemessene Spannmaße.

Wahlweise werden die Linien an den Symbolen (Signaturen) abgeschnitten. Die Symbole selbst werden nicht übertragen. Das Abschneidemaß wird der Symboltabelle entnommen.

Voraussetzungen Es muß mindestens ein Ansatz Flächenberechnung mit mindestens einer Fläche vorhanden sein. 

Die benutzten Schriftstile müssen in der Zeichnung, in die die DXF-Datei eingelesen wird, definiert sein.

Die Zuordnung Folie/OSKA zu Layer sollte definiert sein. 

Aufruf Sie rufen im Untermenü "Übertragen sonstiges ..." den Punkt "Linien aus der Flächenberechnung" auf.
Aufruf im Menü  5KB
Ausgabedatei Nach Auswahl des Menüpunktes werden Sie zunächst nach der Ausgabedatei gefragt.Auswahl der Ausgabedatei  7 KB

Sie werden in der Regel immer die gleiche Datei wählen, da Sie diese nur für den Moment bis zum einlesen in AutoCAD brauchen.

Falls die Datei existiert, können Sie diese überschreiben, das heißt der alte Inhalt wird gelöscht, erweitern, oder aber einen neuen Namen eingeben.Überschreiben/Erweitern/Neuer Name 4 KB
Vorgabewerte Sie werden nun nach Vorgabewerten für die Übertragung gefragt.Vorgabewerte  7 KB
Dabei haben die Zeilen folgende Bedeutung:
Grenzen Layer: AutoCAD-Layer, auf der die Umringlinie abgelegt wird, wenn nicht über die "Folie/OSKA" Verschlüsselung innerhalb der Flächenberechnung etwas anderes definiert ist.
Flurst.Nr. Layer: AutoCAD-Layer, auf der die Flächenbezeichnung abgelegt wird. Diese wird noch um Gemarkungskennziffer und Flurnr. in der Form "Layer"-GGGG-FLUR ergänzt. Die Trennstückbezeichnung wird auf einem Layer abgelegt, der die zusätzliche Ergänzung "-T" hat. Dabei wird darauf geachtet, daß die maximale Länge von 31 Zeichen für einen Layernamen nicht überschritten wird. 

Stil: Über die Bezeichnung des Schriftstils wird aus der Systemtabelle die Texthöhe, die Schriftneigung und der Breitenfaktor ermittelt. 

sgem (shor) Layer: AutoCAD-Layer, auf der die gemessene Horizontalstrecke, abgelegt wird. 

Delim: der Streckenanschrieb kann wahlweise von zwei Zeichen, z.B. "(" und ")" eingeschlossen werden. In diesem Fall müßte ein "()" eingetragen werden.

Stil: Über die Bezeichnung des Schriftstils wird aus der Systemtabelle die Texthöhe, die Schriftneigung und der Breitenfaktor ermittelt. Die Beschriftung erfolgt so, daß sie unter Berücksichtigung des Einfügewinkel, s.u., vom unteren Blattrand aus lesbar ist. 

shor (sber) Layer: AutoCAD-Layer, auf der die gerechnete Horizontal-strecke, bezogen auf Geländehöhe, abgelegt wird. 

Delim: der Streckenanschrieb kann wahlweise von zwei Zeichen, z.B. "[" und "]" eingeschlossen werden. In diesem Fall müßte ein "[]" eingetragen werden. 

Stil: Über die Bezeichnung des Schriftstils wird aus der Systemtabelle die Texthöhe, die Schriftneigung und der Breitenfaktor ermittelt. Die Beschriftung erfolgt so, daß sie unter Berücksichtigung des Einfügewinkel, s.u., vom unteren Blattrand aus lesbar ist. 

F (GK) Layer: AutoCAD-Layer, auf der die gerundete Fläche, bezogen auf Geländehöhe, abgelegt wird. 

Stil: Über die Bezeichnung des Schriftstils wird aus der Systemtabelle die Texthöhe, die Schriftneigung und der Breitenfaktor ermittelt. 

Meßlinie Layer: AutoCAD-Layer, auf der die Sehne bei einem Bogenstück abgelegt wird. 

Stil: Über die Bezeichnung des Schriftstils wird aus der Systemtabelle die Texthöhe, die Schriftneigung und der Breitenfaktor ermittelt. 

Maßstab Faktor, mit der die Beschriftung versehen wird, um maßstabsgerecht in der Zeichnung zu erscheinen.
Einfügewinkel Richtung der Horizontalen in Weltkoordinaten. Bei normalen, nordausgerichteten Karten, muß hier eine "100.0" eingegben sein.
Mit Freistellung Sie können die Linien an den Endpunkten wahlweise Freistellen. Dabei wird der in der Tabelle der Signaturen abgelegte Abschneideradius benutzt. Siehe auch "Linien aus Symbolkennung".
Als GeoCAD-Linie Das Zeichenprogramm GeoCAD speichert bei freigestellten Linien die tatsächlichen Endpunkte in einer speziellen Struktur ab. Entscheiden Sie hier, ob diese Struktur erzeugt werden soll. Siehe auch "Linien aus Symbolkennung".
Mit Z-Koordinate Dieses Feld ist nur freigegeben, wenn Sie unter "Mit Freistellung" ein "N" eingegeben haben. Nur dann kann es sinnvoll sein, die Linienendpunkte mit Z-Koordinten zu versehen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, ohne Z-Koordinaten zu übertragen. Siehe auch "Linien aus Symbolkennung".
Für ACAD R14 Für AutoCAD R14 für ein Minimal-Header angehängt. Für AutoCAD LT97 siehe Ausgabe (Kap. E.2.1.7.8).
Auswahl der Flächenberechnungen Sie werden nun nach den Ansätzen Flächenberechnung gefragt, die Sie übertragen wollen. Dabei ist es nicht schädlich, wenn ein Ansatz aus Versehen zweimal angewählt wurde. Wählen Sie mit der <F3>-Taste oder OK.
Tip Sie sehen zunächst die Tabelle der Ansätze, ähnlich dem folgenden Bild.Tabelle der Ansätze ohne Filter 7 KB
Wählen Sie unter "Option" den "Ansatzfilter".
Ansatzfilter 2 KB
Sie sehen dann nur noch Ansätze "Flächenberechnung".
Nur noch Flächenberechnung  4 KB
Und weiter Nachdem Sie alle Ansätze gewählt haben, brechen Sie die Auswahl mit der <Esc>-Taste oder QUIT" ab.
Das Programm beginnt mit der Übertragung. Dabei werden für Kombinationen von Folie/OSKA, für die in der Systemtabelle noch keine Angaben gemacht sind, die Layer/Ebenen abgefragt. Geben Sie nur Namen ein, die auch gültige AutoCAD-Layernamen sind.
Additionswerte Geben Sie auf der nächsten Seite Additionswerte zu den Koordinaten ein.Additionswerte4 KB
Dazu wird die erste Koordinate angezeigt. Sie können sowohl angeben, daß Sie die Koordinaten erhöhen wollen, als auch Negativa, d.h. Abzugswerte eingeben. Möchten Sie die Koordinaten unverändert lassen, geben Sie 0,00 ein.
Während der Übertragung In der Meldungszeile sehen Sie, wie die bearbeiteten Punkte aufgelistet werden.
Falls für eine Folie/OSKA-Kombination keine Definition vorliegt, wird diese in einer Maske abgefragt:
Abfrage Folie/OSKA - Layer 2 KB

Anschließend sollten Sie die Tabelle Folie/OSKA ergänzen.

Besonderheiten Es werden keine HEADER-Informationen übertragen. Dies bedeutet, daß alle Ebenen (Layer) von AutoCAD automatisch weiß angelegt werden, falls diese nicht bereits in der Zeichnung vorhanden sind.
Folie/OSKA Für die Ablage der Linien auf Layern wird zunächst der Eintrag Folie/OSKA der einzelnen Linie innerhalb des Ansatzes Fl.Ber. genommen. Sind diese gemeinsam leer, wird der Eintrag Folie/OSKA in der Flächenbeschreibung genommen. Ist auch dieser leer, wird der Vorgabewert "Grenzen" genommen. 

Die Tabelle Folie/OSKA finden Sie unter "Systempflege","Tabellen","ALK-Def´s" bzw. im Kap. E.1.2.2.D.8

Kompatibilität Ohne die Option "GeoCAD-Linie" sind die Dateien kompatibel zu Autocad ab Release 10 und GeoCAD ab Version 1. Mit der Option "GeoCAD-Linie" sind die Dateien kompatibel zu AutoCAD ab Release 11 und GeoCAD ab Version 12.3. Die meisten Fremdprodukte sollten die Datei lesen können, insbesondere, wenn die Option "GeoCAD-Linie" ausgeschaltet ist.